Feuerwehrfahrzeuge Europa

FirePublications/Feuerwehrpresse Wolfgang Jendsch
Brandschutz/Rettungsdienst
 

Feuerwehrfahrzeuge in Europa
Autor: Wolfgang Jendsch

Lothar Haus Verlag
1. Auflage 1991
ISBN 3-88776-048-4
215 Seiten
ca. 295 Schwarzweiss-Fotos, 455 Farbfotos
Format ca. 21,5 x 30,5 cm
gebunden
Verkaufspreis: Das Buch ist vergriffen.
Einzelstücke nur noch im Sonderkauf (z.B. Restposten, Antiquariat)

Weltbildverlag
Lizenzausgabe 1992
ISBN 3-89350-059-6

Die Bücher stellen eine Auswahl der wesentlichsten Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren aller europäischen Staaten vor und informieren einleitend in den einzelnen Kapiteln kurz über die Organisation des Brandschutzwesens im jeweiligen Staat.


Zahlreich zum Teil großformatige Abbildungen stellen die interessantesten und zugleich typischen Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge
der einzelmen Staaten Europas vor (Abbildungen Musterseiten).
 

Vorwort
Wolfgang Jendsch, Autor

"Ein Blick über die Grenzen!" - das soll der grundsätzliche Gedanke dieses neuen Feuerwehr-Buches sein. Wer weiß eigentlich, wie groß Europa ist, wieviele Staaten zu Europa zählen - wer kennt die Feuerwehren der europäischen Staaten, ihre Organisation und ihre fahrzeugtechnische Ausrüstung? Und diese Feuerwehren stehen bereit, um in übereinstimmend gleicher Weise Schutz und Rettung zu bieten vor den Gefahren des Feuers, bei Notfällen und Naturkatastrophen - trotz zum Teil erheblichen Unterschieden in Ausbildung und Ausstattung, vor allem was Einsatzfahrzeuge angeht.
Ein Beitrag zum künftigen Europa? Man spricht viel von Europa, man tut viel für Europa - und dennoch kommen persönliche Kontakte, menschliches Aufeinanderzugehen und das Verstehen des Anderen leider oftmals zu kurz. Dieses Buch kann helfen, im Bereich der Feuerwehren Europas Einblicke zu verschaffen, gegenseitiges Verständnis um die organisatorischen, technischen und personellen Probleme zu fördern und gegebenenfalls Kontakte zu schaffen oder zu vertiefen, auch wenn es zunächst nur um In-
teresse an Fahrzeugen und Fahrzeugtechnik geht.
Natürlich darf eine vollständige Auflistung aller Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge in den Ländern und Staaten Europas nicht erwartet werden - zu groß ist die Palette dieser Fahrzeuge, der Typen und Funktionen. Dieser Bildband kann nur informative Schwerpunkte setzen, eine Auswahl bringen an typischen, ganz "normalen" und an "besonderen" Fahrzeugen, die für den Fachmann und Kenner, aber eben auch für den interessierten Laien in den Staaten Europas zu finden sind.
Hin und wieder, dort, wo die „Liebe" zu alten Feuerwehrfahrzeugen "zum Durchbruch" kam, wird auch einmal ein Oldtimer gezeigt: Fahrzeuge, die entweder noch einsatzbereit im Dienste der jeweiligen Feuerwehren stehen, die als Oldtimer ihren Dienst bei den Festen und Öffentlichkeitsveranstaltungen der Wehren tun - oder die im Rahmen der Fahrzeuggeschichte von besonderem Interesse sein können.
Zudem will dieses Buch kein "hochwissenschaftliches" Werk sein über Fahrzeuggeschichte, Fahrzeugtechnik oder gar ein Nachschlagewerk über Motordrehleistungen, Reifengrößen und Pumpentypen - sondern es nennt die wichtigsten und interessantesten Angaben zu den einzelnen Abbildungen, die auch für den fachunkundigen Feuerwehr-Interessenten verständlich und nachvollziehbar sind.
Die Erarbeitung dieses neuen Bildbandes war nicht einfach. Es hat sich gezeigt, daß selbst ein über 15 Jahre lang gepflegtes und mit über 30.000 Motiven versehenes Fotoarchiv nicht ausreicht, um einen weitgehend ausreichenden Überblick über die Feuerwehrfahrzeuge Europas zu bieten. So manchem Fahrzeug mußte in oft wochenlanger Recherche "nachgerannt" werden, so mancher Wunsch nach genaueren technischen Angaben blieb auf der Strecke. Groß waren nicht selten die Schwierigkeiten mit Behörden, Verwaltungen und Ministerien, das offensichtliche Desinteresse von Verantwortlichen und Verbänden.
Aber genauso groß, wenn nicht weitaus größer, war die Hilfsbereitschaft von Fachkollegen, Herstellerfirmen oder Kameraden der Feuerwehren selbst. Ihre Bereitschaft zu Fototerminen, zur Weitergabe technischer Einzelheiten und zur Ergänzung des Fotomaterials war unverzichtbar und haben dieses Buch erst zu dem gemacht, was es heute ist. Diese oft uneigennützige Unterstützung hat so manche Enttäuschung über Absagen, Informationsmangel oder Fotoverlust gemildert und sie hat das gebracht, was Ziel dieses Buches sein soll: gegenseitiges Verständnis, kameradschaftliche Kontakte, Kennenlernen von mannigfaltigen Internas bei den Feuerwehren der europäischen
Städte und Gemeinden.
Insgesamt stellt der vorliegende Bildband sicherlich eine recht interessante Übersicht über das Feuerwehr-Fahrzeugwesen in Europa dar - auch, wenn dabei die fotografische "Ausbeute" der einzelnen Länder aus den geschilderten Gründen unterschiedlich ist oder wenn technische Angaben zum Teil auf ein Minimum beschränkt bleiben mußten.
Der Leser, vom Brandschutzfachmann über den Fahrzeug-Interessierten bis hin zum "feuerwehrtechnischen Laien", soll sich freuen über das ihm hier vorgestellte Foto- und Informationsangebot und soll ein wenig angeregt werden, sich mit Europa, seinen Feuerwehren und seinen Feuerwehrfahrzeugen zu beschäftigen. Die zunehmende Öffnung der Grenzen und neue politische Aufgeschlossenheit werden es künftig leichter machen, Kontakte untereinander aufzunehmen und zu pflegen.
Die Feuerwehren in Europa stellen in besonderer Weise die sonst von Politikern so gern beschriebene "Einheit" dar, wenn sie sich dem einen Ziel und den über Ländergrenzen hinweg gleichen Aufgaben stellen: retten - löschen - bergen - schützen!
 


Vorwort zum Buch
(Abbildung Musterseite)

Vorwort
Colonel Robert Dollinger, Ehrenpräsident des CTIF

Ich persönlich freue mich immer wieder, wenn ein neues Buch erscheint und damit die Fachliteratur des Feuerwehrwesens bereichert.
Gerne bin ich deshalb bereit, das Vorwort zu diesem Buch „Feuerwehrfahrzeuge in Europa" zu schreiben.
Dieses Werk will sowohl das Interesse des Fachmannes als auch des Laien auf die Vielfalt und Reichhaltigkeit der europäischen Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge lenken, um somit den Beweis für den hochwertigen technischen Stand und die Einsatzfähigkeit der heutigen Feuerwehren zu erbringen.
Bedingt durch die Entwicklung unseres industriellen Zeitalters und der dadurch entstehenden Gefahren für Mensch und Umwelt über alle Grenzen Europas und der Welt hinweg, entstand bereits am Anfang dieses Jahrhunderts der internationale Zusammenschluß verantwortlicher Feuerwehroffiziere vieler Länder zum CTIF (Internationales technisches Komitee für vorbeugenden Brandschutz und Feuerlöschwesen).
Zweck und Ziel dieser Organisation war sowohl der gegenseitige Gedankenaustausch und die Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Feuerwehr- und Rettungswesens als auch die Herstellung und die Pflege kameradschaftlicher Beziehungen zwischen den Feuerwehren aller Länder. Es bedurfte jahrelangen, unermüdlichen Wirkens dieser Vorkämpfer bis hin zur allgemeinen Erkenntnis unentbehrlicher Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren und Rettungsdiensten in Europa und in der Welt.
Gestärkt durch das Schuldbewußtsein der Völker nach den Weltkriegen entstand ein wachsender Drang nach mehr Verständnis unter den Menschen.
Es entwickelte sich ein erfreuliches Gefühl der Zusammengehörigkeit und der Solidarität, dessen Verwirklichung sich besonders bei Notlagen bekundet. Gegenseitige Hilfsabkommen zwischen benachbarten Ländern besiegelten nach und nach die einheitliche Sicht bei Hilfsaktionen innerhalb Europas.
Es war dies jedoch nur ein erster Schritt, denn die europäische Normung auf dem Gebiet des Brandschutzes, in Sonderheit auch der Brandschutzfahrzeuge, schreitet nur langsam voran.
Herkömmliche Gepflogenheiten, traditionsgebundene Einsatzmethoden, technische Widersprüche der nationalen Gesetzgebungen, aber auch materielle Betrachtungsweisen der Hersteller müssen überwunden und in langwierigen Diskussionen abgeklärt werden.
Bisweilen bezeugt die Vielfalt und die Unterschiedlichkeit der Feuerwehrfahrzeuge die landesgebundene Eigenart der Feuerwehren vieler Länder in Europa und in der Welt. Europäischer Gemeinschaftsgeist und notwendige Rationalisierung bei der Konzeption und der Herstellung von Feuerwehrfahrzeugen und -geräten werden in Zukunft unweigerlich deren Vereinheitlichung zur Folge haben.
Die Wirkungskraft der Feuerwehren wird dadurch bestimmt gefördert - jedoch wird sich später so mancher Liebhaber mit Sehnsucht an die Vielfältigkeit, ja auch an die optische Schönheit der Feuerwehrfahrzeuge vergangener Zeiten erinnern.
In diesem Sinne - und obwohl dieses Buch eher den neuzeitlichen Stand der landestypischen Fahrzeugtechnik schildert - wird es infolge der voraussehbaren Weiterentwicklung und der Notwendigkeit angepaßter technischer Neuerungen ein Zeuge unserer Zeit bleiben und ein interessantes Dokument für kommende Feuerwehrgenerationen sein.
Colonel Robert Dollinger
Strasbourg/Frankreich
Ehrenpräsident des CTIF
 


Musterseiten

Feuerwehrfahrzeuge in Europa
Inhaltsverzeichnis


Feuerwehrfahrzeuge in Europa
Rezensionen und Beschreibungen der Fachmedien

"Es ist eine besondere Reise, zu der der Autor Wolfgang Jendsch interessierte Feuerwehrangehörige und -fan's, aber auch Fahrzeugfreaks und Modellbauer mit seinem Buch "Feuerwehrfahrzeuge in Europa" einlädt. Sie führt kreuz und quer durch den gesamten Kontinent, von Gibraltar bis in die Türkei, von Spanien bis in den „hohen Norden" nach Finnland, Norwegen und Schweden, von Schottland bis in die UdSSR.
Bequem in den Sessel zurückgelehnt kann sich der Leser ein gutes Bild über die Fahrzeugtechnik in den einzelnen Staaten machen und erhält zugleich einen Einblick in die jeweiligen Organisationsstrukturen. Das Schwergewicht des Bildmaterials liegt auf den derzeit in Dienst stehenden Fahrzeugen, ohne auf historische „Schmankerln" ganz zu verzichten. So entstand ein umfangreicher Situations- und Lagebericht auch von dokumentarischem Wert. Dies gilt vor allem auch für die Staaten des ehemaligen Ostblocks:
Zum Zeitpunkt der umfangreichen Recherchen des Autors gehörten sie noch weitgehend zu den für feuerwehrinteressierte Besucher „gesperrten" Staaten, die Wehren waren der Polizei oder dem Innenminister unterstellt, ihre Ausrüstung und Struktur wurde als „Geheimnis" eingestuft. Erst mit dem raschen politischen Umbruch in den letzten Monaten änderte sich dies schlagartig. Kurz vor Drucklegung - die sich aus diesem Grund verzögerte - öffnete sich noch so manches Tor und bisher weitgehend unbekannte Einzelheiten konnten gesichert werden. Es entstand so eine erste „Schlußbilanz", denn schon jetzt zeichnet sich auch bezüglich der Fahrzeugausstattung dieser Wehren ein rascher Umbruch ab - von den organisatorischen Bedingungen, die derzeit noch vielfach in Fluß sind, ganz zu schweigen. ...
... "In diesem Sinne wird dieses Buch infolge der voraussehbaren Weiterentwicklung und der Notwendigkeit angepaßter technischer Neuerungen ein Zeuge unserer Zeit bleiben und ein interessantes Dokument für kommende Feuerwehrgenerationen sein".
Der Autor stellt mit dieser Veröffentlichung übrigens keinesfalls den Anspruch, eine "lückenlose" Dokumentation geschaffen zu haben. Dies ist im Rahmen eines Buches auch unmöglich, jeder der größeren Staaten bietet Material für einen oder mehrere selbständige Titel (zum Teil sind solche Bücher auch bereits erschienen). Er will vielmehr über die Vielschichtigkeit, aber auch über durchaus vergleichbare Entwicklungen informieren. Und dies ist ihm mit über 700 Abbildungen (zum größten Teil in Farbe, jeweils durch die wichtigsten technischen Daten ergänzt) auch gelungen."
112 - Magazin der Feuerwehr, 1991

"Ein Beitrag zum künftigen Europa? Wer weiss eigentlich wirklich, wie gross Europa ist, wie viele Staaten zu Europa zählen und gar wieviele Feuerwehren mit ihren Fahrzeugen in diesen Staaten im Einsatz sind? Das neu erschienene Buch "Feuerwehrfahrzeuge in Europa" bietet eine umfassende Übersicht über die Feuerwehrorganisationen der einzelnen Länder und stellt deren Einsatzfahrzeuge in den Mittelpunkt. Textbeiträge und Bildunterschriften beschreiben diese Fahrzeuge und darüber hinaus manches Detail, das für den Kenner und Fahrzeug-Fan von Interesse sein dürfte. Hin und wieder wird auch ein Oldtimer abgebildet. Das Vorwort stammt von Colonel Robert Dollinger, Strasbourg, Ehrenpräsident des CT1F (Internationales technisches Komitee für vorbeugenden Brandschutz und Feuerlöschwesen). Der Inhalt ist mit entsprechenden grundsätzlichen Daten (Geschichte, Leistungsstärke von Personal und Fahrzeugen, länderspezifische Gegebenheiten usw.) gegliedert. Fahrzeuge aus Skandinavien, Beneluxstaaten, Britische Inseln, BRD, Alpenländer, Süd- und Osteuropäische Staaten. Die Erarbeitung dieses neuen Bildbandes war sicherlich nicht einfach.
Autor Jendsch: Es hat sich gezeigt, daß ein über 15 Jahre lang gepflegtes und mit über 30.000 Motiven versehenes Fotoarchiv nicht ausreichte, um einen ausreichenden Überblick über die Feuerwehrfahrzeuge zu bieten. So manchem Fahrzeug musste in oft wochenlanger Recherche "nachgerannt" werden, so mancher Wunsch nach genaueren technischen Angaben blieb auf der Strecke. Gross waren nicht selten die Schwierigkeiten mit Behörden, Verwaltungen und Ministerien, das offensichtliche Desinteresse von Verantwortlichen und Verbänden".
Ambulanz-Magazin, Ausgabe 2/1991, Seite 14

"Fire engines of Europe is the title of the second new book. Author Wolfgang Jendsch looked across the German borders into other European countries at fire engines which are in service there. He starts his survey in Scandinavia, looks at the Benelux states, to the British Isles and then has a home game in Germany. Then the Alpine States follow, France, Switzerland, Liechtenstein, Austria, Italy and Yugoslavia. Two more chapters cover Southern Europe and the East European States. Many interesting vehicles, including lots of rare birds are shown in the excellent photos. This book surveys the history of fire-fighting and the vehicles used in different parts of the world, so all fire fans will find them useful."
Model Auto Review News Archive, 22nd September 1999, by Hans-Georg Schmitt
 


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FirePublications/Feuerwehrpresse Wolfgang Jendsch - Brandschutz und Rettungsdienst
Wolfgang Jendsch, Fachredakteur/Fachautor
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