FirePublications Feuerwehrpresse Europa Ungarn

FirePublications/Feuerwehrpresse Wolfgang Jendsch
Brandschutz/Rettungsdienst
 

Nach dem Beitritt zur Europäischen Union (EU):
Das Feuerwehr- und Rettungswesen in Ungarn


Ungarische Feuerwehrangehörige im Einsatz

Die Feuerwehren sowie die Hilfs- und Rettungsdienste in den östlichen Staaten Europas haben aus unserer Sicht lange Zeit ein vielfach unbeachtetes Dasein gefristet. Politische und organisatorische Umstände haben persönliche und fachliche Kontakte in die westlichen Länder eher gering gehalten. Nicht nur im Hinblick auf die beantragten und geplanten Mitgliedschaften zahlreicher Oststaaten in der Europäischen Union (EU) bemüht man sich jetzt im Osten um die lange erwartete Öffnung, um fachlichen Austausch und um informelle Kontakte - die Feuerwehren und Rettungsdienste nicht nur in Ungarn werden zunehmend interessant!

Ungarn (Magyarorszag, Hungary)
Fläche: 93.030 km2
Hauptstadt: Budapest
Einwohnerzahl: 10,16 Millionen
95 kommunale Berufsfeuerwehren mit rund 6700 hauptamtlichen Feuerwehrangehörigen
288 Betriebsfeuerwehren mit rund 4650 Feuerwehrangehörigen
864 Freiwillige Feuerwehren mit rund 13.320 Feuerwehrangehörige
Überregionales Search- und Rescue-Team (Keszenleti Mentök)
 

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Besuchs- und Informationsreise 1:
Berufs- und Freiwillige Feuerwehren in Ungarn - Internationale Feuerwehr-Sternfahrt 1993 in Gyula/Ungarn
Im Jahre 1993 fand die traditionelle Internationale Feuerwehr-Sternfahrt in die ungarische Stadt Gyula statt. Für die Presse- und Werbeagentur Wolfgang Jendsch bot sich auch hier die Chance zum Kennenlernen eines bis dahin fremden Staates und eines ebenso fremden Feuerwehrwesens. Dieser erste Besuch erwies sich später als Grundlage für eine weitere Reise im Jahre 2003 sowie für die Fortsetzung der bestehenden fachlichen und persönlichen Kontakte.
Nachstehend ein paar optische "Impressionen" von der Sternfahrt in Gyula.


Mit diesem aussergewöhnlichen "Feuerwehr-Spielbus" beeindruckte die ungarische Feuerwehr bereits in den 90er Jahren (Bild links).
Nicht weniger beeindruckend immer wieder die Präsentation "fremder" Feuerwehrtechnik und -taktik.


Ungarische Feuerwehrfahrzeuge der 80er und 90er Jahre - nicht zuletzt dafür lohnte sich die aufwendige Sternfahrt nach Gyula (Bilder 1 und 2).
Mit der Besonderheit eines "Abgaslöschfahrzeuges" (Bild 3) konnte man damals allerdings nicht rechnen.
 

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Besuchs- und Informationsreise 2:
Berufs- und Freiwillige Feuerwehren in Ungarn - Alarmeinheit der ungarischen Spezialrettungsdienste (Keszenleti Mentok)
Auf Einladung der Führung der Budapester Feuerwehr sowie der Alarmeinheit "Keszenleti Mentok" kam es im Juni 2003 zum Besuch von Feuerwehren (Tüzoltosag) in Ungarn. Dort bot sich die selbstverständlich gern wahrgenommene Möglichkeit zum Besuch von


Das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Balatonfüred am nördlichen Plattensee (Balaton). Hier stehen ein ungarischer Tanker (Bild rechts),
ein IFA-Tanklöschfahrzeug sowie ein von der bayerischen Feuerwehr Unterpfaffenhofen überlassener Löschzug mit TLF 16, DLK 23-12 und LF 16.
Im mittleren Bild eine Abordnung der "Tüzoltosag" aus Balatonfüred vor ihrem Tanklöschfahrzeug.


Die grosszügig gebaute und moderne Wache der Berufsfeuerwehr Szekesfehervar und ihre Einsatzzentrale (Bilder 1 und 2).
Ein von der Freiwilligen Feuerwehr Schwäbisch-Gmünd in Deutschland gespendetes Führungsfahrzeug präsentiert man dort stolz vor der Hauptwache (Bild 3).
Ein technisches "Highlight der Zukunft" dagegen der neue Faun-Feuerwehrkran mit einer maximalen Traglast von 50 Tonnen (Bild 4).


Die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Budapest (Bild 1). Unter anderem auch im Hinblick auf die künftige Mitgliedschaft in der Europäischen Union (EU)
konnte die Alarm- und Kommunikationstechnik der Feuerwehren wesentlich verbessert werden.
Weitgehend verbesserungswürdig ist aber auch die Fahrzeugtechnik der ungarischen Feuerwehren. Hier ein Pulverlöschfahrzeug (Bild 2) und ein Tanklöschfahrzeug (Bild 3)
der Berufsfeuerwehr Budapest auf IFA-Fahrgestellen - rechts hingegen ein TLF 2000 (MB 1124, Rosenbauer) einer kürzlich beschafften Serie neuer Einsatzfahrzeuge.


In Szekesfehervar ist auch die Alarmeinheit der "Ungarischen Spezialrettungsdienste" (Keszenleti Mentok) stationiert (Bild 1). Die Fahrzeuge dieser Einheit sind mit einem gelben Seitenstreifen versehen (Bilder 2 und 3). Im Bild rechts der Leiter der Einheit, Laszlo Pavelke, zugleich Leiter der Wasserreettung.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle nochmals allen Funktionären und allen Angehörigen der Hilfs- und Rettungsdienste, die die einzelnen Besuche geplant, koordiniert und ermöglicht haben. Ein Dankeschön ebenso für die umfangreichen Informationen, Gespräche und Vorführungen sowie für die überaus angenehme Gastfreundschaft geht insbesondere

Ein kleines Beispiel für internationale fachliche Kooperation erwies sich unter anderem die Internetseite der Berufsfeuerwehr Budapest. Dort wurde ein von der
FirePublications/Feuerwehrpresse Wolfgang Jendsch in einem englischen Brandschutz-Fachmagazin veröffentlichter Beitrag über den Absturz von zwei Verkehrsflugzeugen am Bodensee ins Ungarische übersetzt und eingestellt.


Ausschnitt aus der Internetseite der Berufsfeuerwehr Budapest/Ungarn
mit dem Beitrag von Wolfgang Jendsch über den Flugzeugabsturz am Bodensee.
 

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Fachbeiträge zum Thema "Feuerwehrwesen in Ungarn" (Autor: Wolfgang Jendsch)
im inhaltlichen Zusammenhang mit der neuen Mitgliedschaft in der Europäischen Union (EU):

Einzelne Beiträge auf unserer Download-Seite
Weitere Fachbeiträge über das Ungarische Feuerwehrwesen befinden sich in Vorbereitung.
 
 


Weitere Informationen auf Anfrage
FirePublications/Feuerwehrpresse Wolfgang Jendsch - Brandschutz und Rettungsdienst
Wolfgang Jendsch, Fachredakteur/Autor
Buchhof 1 - D-78315 Radolfzell/Bodensee
Telefon (+49) (0)7732/12893 - Telefax (+49) (0)721/151510123
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