Herpa DLK L 32

FirePublications/Feuerwehrpresse Wolfgang Jendsch
Brandschutz/Rettungsdienst
 

Vorbild und Modell
Drehleiter DLK L 32, Rosenbauer/Metz
Herpa Nr. 047524, "MB Atego Drehleiter L 32 Feuerwehr"
 


Das neue Herpa-Modell "DLK L 32"

Nachdem die Firmengruppe Rosenbauer/Metz (Leonding/Österreich, Karlsruhe) ab dem Jahre 2004 die ersten Fahrzeuge der neuen Drehleitergeneration "L 32" an die Feuerwehren ausliefern konnte, erschien das Fahrzeug auch im kleinen Massstab 1:87/H0 bei der Firma Herpa - zunächst mit einem MAN-Fahrerhaus. Nun folgt  konsequenterweise auch eine Variante mit der neuen facegelifteten Atego-Kabine von Mercedes-Benz.
Wie von Herpa bekannt, macht das neue Modell auch diesmal wieder einen ganz hervorragenden Eindruck, wenngleich es sich im Detail dann doch von dem Original aus Karlsruhe unterscheidet. So wurde beispielsweise der Leiteraufbau sowie das Drehgestell nicht gänzlich dem Original angepasst, was insbesondere im Bereich des vorderen Gerätekastens, des Leiterstuhls und des heckseitigen Aufbaus mit den Bedieneinrichtungen auffällt. Vermisst wird zudem die vorbildgerechte Beschriftung insbesondere mit dem Metz-Emblem am Arbeitskorb.
Trotzdem ist die neue "L 32" ein durchaus gelungenes Modell und eine Bereicherung des mittlerweile umfangreichen Drehleiter-Parks aus dem Hause Herpa. Zudem bietet das Modell gute (wenn auch nicht ganz leichte) Umbaumöglichkeiten in die "DLAK 23/12" (L 32 neu) mit einem völlig neuen und bereits preisgekrönten Design sowie in die "L 32 A" (Artikulated: mit abknickbarem Leiterteil).
Beide Umbauversionen werden nachstehend beschrieben - zunächst nur in Stichworten, später dann detaillierter mit den entsprechenden Abbildungen der Modelle.

Zum Vorbild - Zu weiteren Vorbildern
Mit den drei Drehleiterfahrzeugen vom Typ "L 32" (DLAK 23/12), "L 32 neu und der "L 32 A" (DLAK 23/12 Articulated) erregte der Firmenverbund Metz Aerial/Rosenbauer Aufsehen in der Fachwelt. Das Unternehmen sowie das Designbüro "Spirit-Design" aus Wien/Österreich, das auch das neue "Panther"-FLF gestaltet hatte (Modell "Panther 6x6"), erhielten insbesondere für die "L 32 neu" einen technischen Innovationspreis.

L 32 (DLAK 23/12)


Die "L 32" auf Mercedes-Benz 1529 Atego in ihrer Standardversion.
Das Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Magstadt entspricht im Wesentlichen dem Herpa-Modell. (Bild: Metz/Rosenbauer)

Vollautomatische hydraulische und vierteilige Drehleiter mit 32 Metern Arbeitshöhe auf Mercedes-Benz 1529 Atego (Radstand 4.460 mm), neu konzipierter Rettungskorb mit maximal 270 kg Korblast, vier Korbeinstiege (3 frontseitig, 1 heckseitig; Klappleiter vorn). Optional kann das Drehleiterfahrzeug mit einer festverlegten Löschwasserleitung bis unter den Korb (Teleskopic Waterway System/TWS) ausgestattet werden, desweiteren unter anderem mit schwenkbarer Krankentragelagerung am Rettungskorb und mit Flutlichtscheinwerfern am Rettungskorb.
Eine der ersten Drehleitern dieser Art erhielt die Freiwillige Feuerwehr Magstadt.

L 32 (DLAK 23-12 neu)


Die Metz-Drehleiter "L 32" in einem völlig neuen Design. Das leuchtrot lackierte Fahrzeug ist mit einem anthrazitfarbenen Leiterpark
sowie mit ebenfalls anthrazitfarbenen Stossstangen und Lamellenverschlüssen der Gerätekästen ausgestattet.
Die Konturen des gesamten Fahrzeug - so die Verkleidung des vorderen Gerätekastens und des Leiteraufbaus - wurden abgerundet.
Der komplette Leiterstuhl wurde der modernen Optik baulich angepasst. (Bilder: Wolfgang Jendsch)

Drehleiter des Typs "L 32" (siehe oben) mit neuem innovativem Design, auffallend durch einen neu gestalteten Leiteraufbau (Sicherheitspodium in "revolutionärem" Design) sowie durch Lamellenverschlüsse, Heckaufbau und Leiterpark in Anthrazit (RAL 7016, matt, pulverbeschichtet). Wesentliche Daten wie "L 32" (oben). Mercedes-Benz 1529 Atego, Fahrzeugmaße: Höhe 3.280 mm, Breite 2.500 mm, Länge über alles 10.000 mm, Radstand 4.460 mm, Wendekreis 17,80 m).
Das erste Drehleiterfahrzeug dieser Art wurde an die Freiwillige Feuerwehr Donauwörth ausgeliefert.
In absehbarer Zeit sollen alle Versionen der DLAK 23/12 von Metz/Rosenbauer (L 32, L 32-neu, L 32 A) in neuem Design zur Verfügung stehen.

L 32 A (Articulated - mit absenkbarem Korb-/Leiterteil)


Die Metz-Drehleiter "L 32 A" (Artikulated) mit abknickbarem fünften Leiterteil. Dabei werden vier gekürzte Teile des Leitersatzes auf
dem vorderen Gerätekasten abgelegt, das abknickbare fünfte Leiterteil ragt über das Fahrerhaus nach vorn hinaus. (Bilder: Wolfgang Jendsch)

Es handelt sich hierbei um eine vollautomatische hydraulische DLAK 23/12 mit einem fünfteiligen Leitersatz, davon ein absenkbares Korbsegment (fünftes Leiterteil) als wesentliche technische Neuerung aus dem Hause Metz. Die Arbeitshöhe der Leiter beträgt 32 Meter, die Rettungshöhe 30 Meter. Mit diesem Fahrzeug erweitert der Hersteller Metz Aerials sein bestehendes Produktprogramm um ein weiteres "Highlight". Dabei verbinden sich die bereits für die "L 32" geltende Spitzentechnologie mit zukunftsweisenden Design.
Die wesentlichen Merkmale der neuen Metz-Drehleiter bestehen in dem bekannten System der "Waagrecht-Senkrecht-Abstützung" (Stützbreite 2,50 bis 4,85 m), dem stehenden Rettungskorb (4 Korbeinstiege: 3 frontseitig, 1 heckseitig; Klappleiter vorn), der Steuerungstechnologie (CAN-Bus, LCD-Farbdisplays), dem Hochleistungs-Hydrauliksystem und nicht zuletzt im neuen Aufbaukonzept, analog zur neuen Generation der "L 32" (siehe oben), die vor etwa einem Jahr der Öffentlichkeit präsentiert wurde.
Mercedes-Benz 1529 Atego, Fahrzeugmaße: Höhe 3.265 mm, Breite 2.500 mm, Länge über alles 10.000 mm, Radstand 4.760 mm, Wendekreis 18,90 m.
Die erste Gelenkdrehleiter des Typs "L 32 A" auf einem MAN-TGM 16.280-Fahrgestell wurde im November 2007 an die Freiwillige Feuerwehr Konstanz ausgeliefert. Es handelt sich dabei allerdings um ein Dreiachs-Fahrgestell mit lenkbarer Hinterachse.


Die "L 32 A" noch einmal von hinten sowie mit dem Aufbauheck im Detail, dem neu gestalteter Rettungskorb und dem Bedienstand.
(Bilder: Wolfgang Jendsch)
 

Zum Modell - Umbauten und Detailveränderungen
Nachstehend die beiden Umbauten zur "DLAK 23/12" (L 32 neu) sowie zur "L 32 A".
Beide Versionen werden zunächst nur in Stichworten beschrieben. Später werden die Arbeitsschritte detailliert beschrieben und Bilder hinzugefügt.

Drehleiter DLAK 23/12 (L 32) auf Mercedes-Benz 1529 Atego mit Metz-Aufbau
Detaillierung des Herpa-Modells nach dem Vorbildfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Magstadt (siehe: www.ffw-magstadt.de).
Nachstehend nur stichwortartige Kurzbeschreibung. Detailliertere Angaben und Modellfotos nach Fertigstellung des Modells.


Im Bild links der abknickbare Leiterpark der L 32 A (Articulated - mit absenkbarem Korb-/Leiterteil);
im Bild rechts der hinter der Fahrerkabine abgelegte vierteilige Leiterpark sowie das über die Fahrerkabine hinaus laufende fünfte Leiterteil.
(Bilder: Wolfgang Jendsch)

Drehleiter DLAK 23/12 (L 32 neu) auf Mercedes-Benz 1529 Atego mit Metz-Aufbau
Der hier vorgestellte Umbau wird dem Vorbild nicht einhundertprozentig gerecht, kommt ihm aber in seiner optischen Darstellung weitgehend nahe.
Nachstehend nur stichwortartige Kurzbeschreibung. Detailliertere Angaben und Modellfotos nach Fertigstellung des Modells. Drehleiter DLAK L 32 A (Articulated) auf Mercedes-Benz 1529 Atego mit Metz-Aufbau
Nachstehend eine Kurzbeschreibung. Detailliertere Angaben und Modellfotos nach Fertigstellung des Modells.
Umbauarbeiten im Detail: Im Bild links die gekürzte. tiefer gelegte und mit einem abknickbaren Leiterteil versehene fünfteilige Drehleiter der "L 32 A";
im mittleren Bild die Abdeckungen des vorderen Gerätekastens (links hoch mit einer Aufstiegsleiter, rechts flach mit zwei Aufstiegsleitern);
im Bild rechts die Aussparungen (unbearbeitet) für die Bedieneinrichtungen im Heckteil des Leiteraufbaus. (Bilder: Wolfgang Jendsch)
 

Herstellerdaten
Neuheiten-Auslieferung September/Oktober 2007
Bezeichnung: MB Atego Drehleiter L 32 "Feuerwehr"
Bestellnummer: 047524
Ausgewiesener Preis: ca. 17,50 Euro
Weitere Informationen des Herstellers im Internet: www.herpa.de
 


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FirePublications/Feuerwehrpresse Wolfgang Jendsch - Brandschutz und Rettungsdienst
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