FirePublications/Feuerwehrpresse Wolfgang Jendsch
Brandschutz/Rettungsdienst
 

Vorbild und Modell
Drehleiterfahrzeug (DLK 23/12, L 32), Berufsfeuerwehr Düsseldorf
Wiking Nr. 0627 02 44, Mercedes-Benz 1829 Econic
 


Das neue Drehleiterfahrzeug aus dem Hause Wiking:
„Mehr Design, mehr Funktionalität – genauso wie beim Original!“
(Bilder: Wolfgang Jendsch)

Ein „leuchtrotes Highlight“ - wie anders könnte man das neue Drehleiter-Modell aus dem Hause Wiking sonst bezeichnen? Auf Basis des bereits seit Längerem bekannten „Econic“-Niederbau-Fahrgestells (siehe auch Modell Nr. 0627 01 42) erschien nunmehr das Modell eines der neu beschafften Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr Düsseldorf. Das vorbildgerecht in Leuchtrot/Weiß lackierte Modell der neuen Drehleiter-Generation von „Metz Aerials“ lässt kaum Wünsche offen: Exakte Details und Gravuren, optisch saubere Lackierung in Leuchtrot auf weißem Hintergrund - der Leuchtrot-Folienbeklebung auf weißer Lackierung des Orginals nachempfunden -, weitgehend korrekte Umsetzung der Metz-Innovation in den Maßstab 1:87/H0.
Neu an dieser „Econic“-Drehleiter ist vor allem der hinter dem Fahrerhaus montierte Aufbau samt beidseitiger Gerätekästen, der in Kombination mit einem neu gestalteten, im Modell beweglichen Leiterstuhl das neue Konzept der Firma Metz Aerials ausmacht. „Mehr Design, mehr Funktionalität – genauso wie beim Original!“, so folgerichtig die Firma Wiking in ihrer Modell-Vorstellung.
Das Modell wurde mit vorbildgerechter Türbeschriftung „FEUERWEHR DÜSSELDORF“ einschließlich Stadtwappen ausgeliefert -, nicht jedoch mit der Nummerierung der einzelnen beschafften Fahrzeuge zu den Düsseldorfer Feuer- und Rettungswachen. Damit besteht für den Modellbauer die Möglichkeit, jedes einzelne der Drehleiterfahrzeuge selbst mit entsprechenden Zahlen zu versehen. Ebenfalls und folgerichtig verzichtet wurde auf die Beschriftung des Modell-Daches mit dem Kfz-Kennzeichen zur Identifikation des Fahrzeugs aus der Luft.

Zum Vorbild
Gleich mehrere Drehleiterfahrzeuge (DLK 23/12) der neuen Generation „Metz L 32“ auf einem „Mercedes-Benz Econic 1829 LL“-Fahrgestell, wurden von der Berufsfeuerwehr Düsseldorf beschafft und 2009 in Dienst gestellt. Alle Fahrzeuge wurden einheitlich nach dem typischen Düsseldorfer Corporate-Design gestaltet, das insbesondere durch die Folienbeklebung in Leuchtrot (RAL 3024) auf weißlackiertem Grund auffällt.
Das Aufbaukonzept des Metz-Originals basiert auf einem neuen Podium (Aufbau) mit hoch- und untergebauten Gerätekästen. Das von Metz bekannte Konzept der Waagerecht-Senkrecht-Abstützung wurde auch bei der neuen „L 32“ umgesetzt. Am Leiter-Drehstuhl befindet sich auf der rechten Seite eine Plattform, die die Lagerung eines Generators beziehungsweise zusätzlicher Geräte ermöglicht. Der neu entwickelte Leiter-Bedienstand wurde nach ergonomischen Gesichtspunkten konzipiert.
Erst kürzlich wurde die „L 32“ vom „Deutschen Design Club“ (DDC) in der Kategorie „Produkt“ mit dem Preis „Gute Gestaltung 08“ ausgezeichnet. Die Designer vereinten bei der Entwicklung des Fahrzeugkonzeptes die beiden Aufgabenbereiche „Ergonomie“ und „Design“. So unterscheidet sich die Drehleiter durch ihr Design deutlich von anderen Produkten dieser Art und vermittelt auch dank vieler Rundungen auch ein „optisches Wohlgefühl“.


Die Front- und die Heckansichten des Düsseldorfer Vorbildfahrzeugs zeigen deutlich die Innovation sowie die optische Eleganz des Metz-Produktes.
Im Bild die DLK der Feuer- und Rettungswache 5 (Düsseldorf-Nord).
(Bilder: Wolfgang Jendsch).
 

Zum Modell - Umbauten und Detailveränderungen
Alle Vorbildfahrzeuge der Düsseldorfer „L 32“ sind identisch. Als optisches Vorbild wurde somit hier die intern mit „DLK 10“ bezeichnete Drehleiter der Feuer- und Rettungswache 5 (Düsseldorf-Nord) für zusätzliche detaillierte modellbauerische Anpassungen und Ergänzungen des Wiking-Modells gewählt. Die DLK im Maßstab 1:87/H0 erhält damit die Nummern-Kennung 5 sowie das Kraftfahrzeug-Kennzeichen D-US 2044.
Die nachstehende Liste enthällt die vorgeschlagenen Änderungen und Ergänzungen zur Modelloptimierung. Selbstverständlich sind darüber hinaus weiteren Detaillierungen gemäß dem Vorbild „keine Grenzen“ gesetzt.
Die einzelnen Arbeiten am Modell sollten in logischen Schritten erfolgen. Sie werden nachstehend allerdings ohne diese Abfolge in drei Bereichen aufgelistet.

Hinweis:
Nachstehend derzeit nur Vorbildfotos -
Modellfotos des umgebauten Fahrzeugs folgen in absehbarer Zeit!


Das Vorbild im Front- und Korbbereich: Deutlich sichtbar die Nummern-Kennung (hier die „5“ für den Stationierungs-Standort „Feuer- und Rettungswache 5“.
Die Bilder zeigen zudem das Design am Rettungskorb, dessen Ausstattung sowie die Anordnung von Blaulicht und Lautsprecher.
(Bilder: Wolfgang Jendsch)

Wesentliche Umbauten/Ergänzungen und Hinweise:


Das Vorbild im Bereich des Leiterstuhls: Sichtbar die Leiter-Halterung mit ihrer Struktur
sowie die rechtsseitige Anordnung des Stromerzeugers, des Lüfters und des Werfers.
(Bilder: Wolfgang Jendsch)

Wesentliche Farbveränderungen und -ergänzungen:


Der Arbeitsplatz des Maschinisten (Bild links): Sichtbar auch die Kopfabdeckung.
Beschriftung rechts- und linksseitig mit „DLK 10“.
(Bilder: Wolfgang Jendsch)

Beschriftungen, Beklebungen (Farbänderungen):

Hinweis:
Einen kompletten Ausstattungs- und Beschriftungssatz für die hier vorgestellte Drehleiter kann über die Firma „Modellbau-Studio am Kaiserberg“ (M.B.S.K.; Duisburg) erworben werden. Der Satz umfasst neben den vorbildgerechten Decals auch einen Eisemann-Generator.
 

Herstellerdaten
Neuheiten-Auslieferung August 2009
Bezeichnung: Feuerwehr-DL 32 (MB-Econic)
Bestellnummer: 0627 02 44
Ausgewiesener Preis (unverbindliche Preisempfehlung, incl. MwSt/EU): 21,70 Euro
Weitere Informationen des Herstellers im Internet: www.wiking.de
 


Weitere Informationen auf Anfrage
FirePublications/Feuerwehrpresse Wolfgang Jendsch - Brandschutz und Rettungsdienst
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Buchhof 1 - D-78315 Radolfzell/Bodensee
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