JENDSCH
FEUERWEHRPRESSE
FIRE PRESS

Presse- und Werbeagentur Wolfgang Jendsch
Fachagentur für Brandschutz und Rettungsdienst
 

Vorbild und Modell
Rüstlöschfahrzeug (RLF-A 2000-AT), MB-Atego 1528 AF
Wiking Nr. 6120139 - Feuerwehr Rosenbauer RLFA 2000 AT


Das Rüst-Löschfahrzeug (RLF-A 2000-AT) österreichischer Bauart im Massstab 1:87/HO.
Mit dieser Neuheit betritt die Firma Wiking zugleich "österreichisches Feuerwehr-Terrain".

Mit dem neuen Modell eines besonders "Design-orientierten" Einsatzfahrzeuges aktualisiert die Firma Wiking ihre Fahrzeugpalette im Bereich der Feuerwehr einmal mehr. Erstmals wagte der traditionelle Modellhersteller einen Blick über die Grenzen - und produzierte gleich ein Löschfahrzeug einer Generation, die sowohl in ihrer Vorbildversion als auch im Modell ein Stück moderne Feuerwehrfahrzeug-Technik repräsentiert.
Dieses neue Wiking-Modell ist durchaus gelungen. Es besticht durch eine detaillierte Darstellung der Vorbildkomponenten, zum Beispiel der "futuristischen" Blaulichtanlage auf dem Fahrerhausdach, der Bereich zwischen Fahrerhaus und Aufbau beziehungsweise Mannschaftskabine oder die Fahrzeugfront mit Scheinwerfern, Kühlergrill undScheibenwischern. Auffällig im Heckbereich des Modells ein durchsichtiger, rauchfarbener Geräteraumverschluss, der den Blick frei lässt auf den eingebauten Pumpenstand sowie auf die Schnellangriffseinrichtung.
Für Wiking-Modelle immer wieder typisch sind aber auch "stilisierte" Details, so beispielsweise die auf dem Aufbau verlastete Steck- und Schiebleiter, die heckseitige Aufstiegsleiter und die über dem Geräteraum eingelassene Warnanlage. Für Modellbauer bieten sich hier Möglichkeiten, das Modell mit Teilen anderer Hersteller (z.B. Roco, Preiser) zu "supern". Zugleich bieten sich weitere Umbaumöglichkeiten hinsichtlich spezieller Fahrzeugvarianten, die zunehmend bei den österreichischen wie auch bei den deutschen und schweizerischen Feuerwehren ausgeliefert werden. So kann aus dem "Rüst-Löschfahrzeug" ein Tanklöschfahrzeug (TLF 16), ein Löschgruppenfahrzeug (LF 16/24) oder gar ein Tunnel-Löschfahrzeug (siehe Vorbildfoto) in kleinem Massstab werden -, oder gar ein Variante auf einem Fahrgestell eines anderen Herstellers.


Neben dem allgemeinen Wiking-Modell des RLF-A (im Bild links)
entstand für die Firma Rosenbauer anlässlich der Auslieferung des 1000. AT-Tanklöschfahrzeuges an die Feuerwehr Bad Gastein
ein Präsentationsmodell mit Streifen-Design über Fahrerhaus und Mannschaftsraum sowie über die Blaulichtanlage hinweg.

Zur Organisation und zum Vorbild
Kreativität und Nutzwert im Design verbinden - dieses Prinzip galt in besonderer Weise, als der österreichische Feuerwehrfahrzeug-Hersteller Rosenbauer aus Leonding bei Linz seine neue Fahrzeuggeneration vorstellen konnte. Das neue sogenannte "Rüst-Löschfahrzeug" (RLF-A 2000-AT) erfüllt diesen Anspruch vollends und wird nicht zuletzt aufgrund seiner praxisgerechten feuerwehrtechnischen Ausrüstung zunehmend zum Standardfahrzeug für zahlreiche Freiwillige Feuerwehren Österreichs. Vergleichbar ist die Beladung mit der eines Hilfeleistungs-Löschfahrzeuges (HLF) beziehungsweise eines Löschgruppenfahrzeuges (LF 16/24) in Deutschland - Einsatzfahrzeuge, die ebenfalls ausgestattet sind sowohl für Lösch- als auch für Hilfeleistungseinsätze technischer Art.
Das Vorbild des Wiking-Modells wurde auf einem Allrad-Fahrgestell (-A/AF) sowie in Aluminium-Technologie (AT) gebaut. Der Wasser-/Schaum-Monitor auf dem Aufbau (in anderen Ausstattungs-Versionen auf dem Fahrerhausdach) gehört in Österreich zunehmend zur Standardausstattung und das mitgeführte technische Hilfeleistungsgerät erweist sich angesichts der zunehmenden Anzahl von Technischen Hilfeleistungen und Verkehrsunfällen als ausgesprochen hilfreich. Die kompakte Bauweise des Rosenbauer-Fahrzeuges wird durch einen in den Geräteaufbau integrierten Mannschaftsraum mit sieben Sitzplätzen deutlich. Blaulichtblitzer an der Front sowie an den Heckseiten der Aufbaubegrenzung des Mercedes-Benz Atego 1528 AF geben dem Einsatzfahrzeug eine noch ungewöhnliche moderne Note.


Das Löschgruppenfahrzeug LF-A-AT auf MB 1225 AF der Freiwilligen Feuerwehr Landeck/Österreich (Bild links), eines der Vorbildversionen für das neue Wiking-Modell. Die Bilder rechts zeigen ein Vorbildfahrzeug vom Typ LF 16-12-AT der Flughafenfeuerwehr Berlin-Tegel,
heckseitig ausgerüstet mit zwei Ein-Mann-Haspeln. Auf dem Bild rechts insbesonders erkennbar die mögliche Anordnung der Aufstiegsleitern
sowie die eingeklappten Haspel-Träger. Das Fahrzeug aus Tegel ist auf einem 14.225-Fahrgestell von MAN aufgebaut und mit einem Wasser-/AFFF-Frontwerfer (RM8E; 1000 l/min. bei 10 bar) ausgerüstet.


Weitere deutsche Vorbildfahrzeuge (LF 16/12-AT auf MB 1328 AF) stehen bei der Freiwilligen Feuerwehr Böblingen (Bild links) sowie bei der Freiwilligen Feuerwehr Grünstadt/Pfalz (LF 24-AT auf Straßenfahrgestell MB 1528 F; Bild rechts). Beide Fahrzeug sind mit Schlauchhaspeln ausgestattet.


Bild links: Eine Besonderheit ist dieses Tanklöschfahrzeug TLF-A 3000/400-Tunnel-AT auf MB 1628 AF der Freiwilligen Feuerwehr Bad Gastein/Österreich. Optischer Unterschied ist der Wasser-/Schaum-Monitor (RM25E; 2400 l/min. bei 10 bar, der unmittelbar auf dem Fahrerhaus angebracht ist (in den anderen Versionen auf dem Aufbaudach; Bild rechts).
Das TLF 3000/400/180-AT der Werkfeuerwehr Eko-Stahl Eisenhüttenstadt (Bild Mitte) ist auf einem Straßenfahrgestell (MB 1528 F) aufgebaut.  Bild rechts: Auch bei der Schweizer Feuerwehr Viola steht neuerdings ein Tanklöschfahrzeug TLF 2000/100-AT auf MB 1328 AF, allerdings in Truppausführung und mit entsprechend verlängertem Aufbau.
Hier bieten sich interessante Umbauvarianten für Modellbauer.
Vorbildfotos: Rosenbauer AG

Zum Modell -
Ausstattungs- und Farbergänzungen
Im Bild stehen die diversen Modellumbauten noch nicht zur Verfügung - textlich jedoch können sich Interessenten bereits an den stichwortartigen Hinweisen und Tipps orientieren. So gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, dass neue Wiking-Modell zu "supern" oder in andere Fahrzeugversionen umzubauen. Dazu nachstehend einige Anregungen in Kurzform, die jedoch keinesfalls den Anspruch auf Vollständigkeit erheben.
Grundsätzlich bietet es sich an, das RLF-A 2000-AT in Rot (RAL 3000) zu lackieren (z.B. Humbrol, Revell). Damit bieten sich dann auch vom Grundmodell veränderte Beschriftungen (z.B. Rosenbauer-Emblem, FEUERWEHR-Schriftzug, Türbeschriftungen) an. In Weiss lackiert werden die Stossstangen und Kotflügel, die Blaulichtanlage, das Verbindungsteil zwischen Fahrerhaus und Aufbau/Mannschaftskabine sowie die Dachreling. Die Geräteraum-Rolläden erhalten eine alufarbene Lackierung (am Modell verfügen die Rolladen über eine hellgraue Farbgebung).
Die farbliche Detaillierung erfolgt wie beschrieben:

Neben der farblichen Detaillierung des Modells bietet sich auch der Austausch einiger Ausrüstungsteile an. Eine diesbezügliche Entscheidung muss letztendlich aber jeder für sich selbst treffen - eine "Geschmacksache"!
Folgende Möglichkeiten bieten sich aus unserer Sicht an: Letztendlich bieten sich Umbauten des Grundmodells und/oder der Anbau weiterer Ausstattungsteile an. Ohne im Detail auf die Umbauten eingehen zu wollen, bieten sich zunächst zwei Versionen an. Es sind dies die Fahrzeuge, die einen Wasser-/Schaum-Werfer auf dem Fahrerhausdach führen (zum Beispiel TLF Bad Gastein, TLF Eko-Stahl Eisenhüttenstadt - siehe Vorbildfotos) und die Trupp-Version des Fahrzeugs (TLF Viola/Schweiz - siehe Vorbildfoto), bei der die vorderen Geräteräume beidseitig verlängert werden müssen.
Hinweise auf weitere mögliche Ausstattungsdetails: Umbaudaten (optische Darstellung) der oben gezeigten Vorbildfahrzeuge: Herstellerdaten zum Modell
Neuheiten-Auslieferung Dezember 2003
Bezeichnung: Feuerwehr - Rosenbauer RLFA 2000 AT
Bestellnummer: 612 01 39
Ausgewiesener Preis: 00,00 Euro (?)
Weitere Informationen des Herstellers im Internet: www.wiking.de

Hinweis: Die Beiträge dieser Reihe stehen künftig in erweiterter Ausführung sowie mit zusätzlichen Bildern und Hinweisen versehen
auch als pdf-Dateien sowie als Serie auf CD-ROM zur Verfügung.
 


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